Archive

Monthly Archives: February 2014

Die zunehmende Bedeutung von Videodaten in den Sozialwissenschaften in den vergangenen 30 Jahren wurde ueberraschenderweise nicht von technischen Entwicklungen begleitet, die dem Sozialwissenschaftler dabei helfen, mit der Komplixitaet des Datenmaterials umzugehen. Dies ist ueberraschend, da andere Benutzer von Videodaten, wie beispielsweise Trainer von Athletn und Fussballern, schon seit laengerem (semi-)professionelle Softwarepakete zur Analyse ihrer Daten verwenden.

Christine Moritz, die selbst das System Feldpartitur entwickelt hat, hat nun ein Buch herausgegeben, in dem Sozialwissenschaftler ihre sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen und Praktiken zur Transkription von Video- und Filmdaten darstellen und erklaeren. Ihr Band “Transkription von Video- und Filmdaten in der Qualitativen Sozialforschung” beinhaltet drei Beitraege, die sich mit forschungsmethodologischen Ueberlegungen zur Analyse von Video- und Filmdaten in den Sozialwissenschaften auseinandersetzen, sowie 17 Kapitel, in denen Autoren erlaeutern, wie sie mit ihrer spezifischen forschungsmethodologischen Einstellung Video- und Filmdaten transkribieren und welche Bedeutung ihr Transkript fuer die Datenanalyse und -praesentation hat.

Mehr Informationen ueber den Band finden sich hier.

Das Inhaltsverzeichnis kann hier runtergeladen werden.